Nina Prinz

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25.03.2007 13:00 Alter: 12 yrs
Von: Nina

Rennwochenende in Vallelunga, 25. März 2007


Angekommen im warmen Vallelunga mussten ich und Monique schnell feststellen dass es in Italien auch ganz schön kalt sein kann.
Wir hatten den ganzen Freitag Temperaturen so zwischen 10-15 C°. Das erste Training am Freitag war eigentlich, über das ganze Wochenende verteilt, das Beste für mich. Geplant waren am Freitag nur 2 Trainings, aber da wir im zweiten Training noch einen Schaltautomaten getestet haben, der so gar nicht funktionieren wollte, hatte uns Marco noch ein weiteres Training verschafft.
Somit konnte ich zwar noch ein drittes Mal fahren aber das war auch für die Katz. Denn leider hatten wir die Elektronik von dem Schaltautomaten im Motorrad gelassen und deswegen lief das Motorrad schon wieder nicht richtig!

Samstag neuer Tag, leichter regen und sau kalt!
Fürs erste Qualli also Regenreifen. Luca (mein Ansprechpartner in Sachen Fahrwerk) und ich hatten uns auf ein Regensetup geeinigt und dann ging es los!
Ich fühlte mich von Anfang an gleich wohl. Für mich war, in erster Linie wichtig so viele Runden wie möglich zu drehen. Denn bei 20 min Qualli kann man nicht wirklich viel probieren und abstimmen.
Von der dritten Runde ab war ich immer an erster Stelle und konnte mit über 2 sec. Vorsprung die Pole sichern.
Das zweite Qualli war sehr spät und die Temperaturen wurden immer schlechter. Somit habe ich einfach noch ein paar Änderungen am Fahrwerk ausprobiert und abgewartet was die anderen machen. In der ersten Reihe hatte sich nichts mehr verändert somit war ich auf der Pole!
Leider hatten wir immer noch Probleme mit dem Motor er wollte einfach nicht sauber ausdrehen. Nachdem Giogio und Stefano ein paar Änderungen am Ansaugtrackt gemacht haben war ich zuversichtlich für Sonntag.
Sonntag, kein Warm up, abtrocknende Strecke und kein Regen! Prima…  vor dem Start schnell noch ein paar Fahrwerksenderungen und los ging es.
Schon in der ersten links nach Start und Ziel hatte mich Paola überholt. Gleich auf der ersten längeren Geraden merkte ich dass mein Bike wieder nicht richtig läuft. Dann habe ich mich bemüht an ihr dran zu bleiben. Das gelang mir trotz alledem recht gut aber in der dritten Runde kam dann schon Alessia an mir vorbei. Die zwei waren sich noch nicht ganz einig wer denn jetzt vorne bleiben soll. Zum Schluss hatte aber Alessia die Nase vorne, denn Paola leistete sich in der letzten Runde einen Fehler den Alessia gleich ausnutzen konnte. Und somit war ich also dritte, ohne mich wirklich wehren zu können.
Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden denn wir sind endlich in Sachen Fahrwerk in die richtige Richtung marschiert. Leider hat es uns fürs Rennen nichts gebracht, denn was nützt es wenn man in den Kurven schnell ist und auf der Geraden keine Chance hat!
Wir haben aber noch einiges an Arbeit vor uns ich muss endlich mein Fahrwerk so in den Griff bekommen dass ich mich richtig wohl fühle….